Filmprogramm
November

01 Sonntag
GUTE ABSICHTEN, SCHLECHTE GEWOHNHEITEN: REDUKTION UND HEROISMUS DER 60ER- UND 80ER-JAHRE
Dieser im arithmetischen Mittel, am Achsenpunkt der Filmreihe angesiedelte Programmblock vereinigt drei Dokumentationen zu wichtigen Kunstereignissen der 1960er und 1980er Jahre, die die Ausrichtung der Sammlungstätigkeit der Emanuel Hoffmann-Stiftung in den entsprechenden Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt gehabt haben.

14.00 Uhr
DOCUMENTA 4
Jef Cornelis, BE 1968, 54’, E/F/D/NL/e
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15.00 Uhr / 3 p.m.
WHEN ATTITUDES BECOME FORM
Marlène Belilos, CH 1969, 29’, F/D © 2012/2013 Schweizer Radio und Fernsehen, RTS Radio Télévision Suisse
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16.00 Uhr / 4 p.m.
A NEW SPIRIT IN PAINTING. 6 PAINTERS OF THE 1980S
Michael Blackwood, USA 1984, 58’, E (ohne Untertitel)
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08 Sonntag
MIT VOLLEM KÖRPEREINSATZ
Der Programmblock vereinigt drei amerikanische Kunstschaffende, die alle auf ihre Weise den Körper als künstlerisches Ausdrucksmittel und als radikale Ausdrucksform benutzen. Altmeister Bruce Nauman ist in der Ausstellung mit Werken aus allen Schaffensphasen vertreten und bildet ein Schwerpunkt der Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung. Von Matthew Barney besitzt die Stiftung mit dem Cremaster Cycle (1994–2002) ein die Kunst der 1990er Jahre revolutionierendes Werkkonvolut und von Cindy Sherman mit 18 Fotografien von 1977 bis 2000 einen bedeutenden Überblick über das Werk dieser erstaunlich wandelbaren Künstlerin.

13.00 Uhr
MAKE ME THINKBRUCE NAUMAN
Heinz Peter Schwerfel, DE 1997, 66’, D
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15.00 Uhr
DER KÖRPER ALS MATRIXMATTHEW BARNEY CREMASTER-ZYKLUS
Maria Anna Tappeiner, DE 2002, 47’, D
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16.00 Uhr
CINDY SHERMAN. NOBODY IS HERE BUT ME
Mark Stokes, GB 1994, 55’, E (ohne Untertitel)
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15 Sonntag
SPURENSUCHERUNTERWEGS ZU DEN BILDERN I
Nicht alle Künstler sind dem Atelier verhaftet oder verstehen ihr Arbeitsgebiet als räumlich begrenzt. Richard Long und Francis Alÿs sind Künstler, die viele ihrer Werke buchstäblich unterwegs entstehen lassen. Ein Spurensucher ist auch Gary Hill, der sich als Videokünstler allerdings stärker im virtuellen Raum auf die Suche nach ästhetisch verbindlichen Bildern macht. Alle drei Künstler sind in der Ausstellung FUTURE PRESENT mit signifikanten Werken vertreten.

14.00 Uhr
STONES AND FLIES. RICHARD LONG IN THE SAHARA
Philip Haas, GB 1988, 40’, E (ohne Untertitel)
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15.00 Uhr
WIDE DETAILS. ON THE TRACES OF FRANCIS ALŸS
Julien Devaux, FR 2008, 56’, SP/E/F/d
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16.00 Uhr
GARY HILL – I BELIEVE IT IS AN IMAGE
Maria Anna Tappeiner, DE 2001, 53’, D
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22 Sonntag
SEHEND DENKEN UND SPÜREND SEHEN
Der Programmblock vereinigt drei amerikanische Künstler, die mit ganz unterschiedlichen Ausdrucksmitteln das Sehen und das Denken, das Sinnliche und das Reflexive auf ihre wechselseitigen Resonanzen hin formgebend untersucht haben. Gestalt und Raum und die Befindlichkeit des Menschen, der sich in den jeweils entworfenen Konstellationen bewegt, sind Richard Serra, Richard Artschwager und Bill Viola bei allen Unterschieden in Werk und Charakter ein gemeinsames Anliegen.

14.00 Uhr
RICHARD SERRA. SEHEN IST DENKEN
Maria Anna Tappeiner, DE 2006, 44’, E/D
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15.00 Uhr
RICHARD ARTSCHWAGER. SHUT UP AND LOOK
Maryte Kavaliauskas, USA 2012, 57’, E (ohne Untertitel)
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16.00 Uhr
BILL VIOLA. THE EYE OF THE HEART
Mark Kidel, GB 2003, 59’, E (ohne Untertitel)
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29 Sonntag
AUFBRUCH AUS DER MODERNE
Der Programmblock vereinigt drei sehr unterschiedliche, in der Ausstellung FUTURE PRESENT gleichsam programmatisch platzierte US-amerikanische Kunstschaffende, die alle auf ihre Weise eine kritische, gegen die Behauptungen der Moderne gerichtete Kunst vertreten; Kenneth Noland, indem er den amerikanischen Abstrakten Expressionismus überwindet, John Baldessari, indem er mit seinem medienreflexiven Ansatz der Konzeptkunst zum Durchbruch verhilft, und Elizabeth Peyton, indem sie in einer vordergründigen Rückkehr zum Idealismus der Moderne die traditionellen Bildmuster der Digital Society entlarvt.

14.00 Uhr
VORFILM
Kenneth Noland-Sequenz aus: Painters Painting, von Emile de Antonio, USA, 1973, 5’, E (ohne Untertitel)

KENNETH NOLAND AND DIANE WALDMAN IN CONVERSATION WITH DR. BARBARALEE DIAMONSTEIN-SPIELVOGEL
(aus der Reihe About the Arts) USA 1977, 28’, E (ohne Untertitel)
© 2007 Barbaralee Diamonstein-Spielvogel Video Archive, David M. Rubenstein Rare Books & Manuscript Library, Duke University
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15.00 Uhr
YOU CALL THIS ART? ALAN KAPROW VISITS JOHN BALDESSARI
Jerry Hughes, USA 1973, 29’, E (ohne Untertitel) Courtesy of Arthaus Musik
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16.00 Uhr
JOHN BALDESSARI. SOME STORIES
John Kirby, USA 1990, 28’, E (ohne Untertitel) Courtesy of Video Data Bank, Chicago
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17.00 Uhr
ELIZABETH PEYTON
(Interview, Sequenzen aus Art City: A Ruling Passion)
Chris Maybach, USA 2002, 15’, E (ohne Untertitel)
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